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DESCRIPTION:„Oh Mom\, you’re so fifties!” Da ist er also wieder\, der ewige
  Konflikt der Generationen. Diesmal ausgetragen von der kleinen Tracy Turn
 blad und ihrer spießigen Frau Mutter\, die das Töchterchen daran hindern w
 ill\, eine Tanzsendung zu besuchen – natürlich ohne Erfolg. Überraschender
 weise avanciert Tracy\, trotz einiger Pfunde zu viel auf den Rippen\, zum 
 heimlichen Star der Sixties-Show\, was Neiderin Amber von Tussle (herrlich
 : Debbie Harry von „Blondie“) gar nicht schmeckt. Schließlich ist die Vorz
 eige-Tusnelda und Bühnen-Konkurrentin nicht gewillt\, einen Teil ihres Ruh
 ms an das Pummelchen abzugeben. Und erst recht nicht ihren heißen Freund\,
  der Tracy zunehmend schöne Augen macht ...\n\nIn Hairspray arbeitet sich 
 Trash-Titan John Waters mit typischem Rock’n’Roll-Sound am Sujet des 60er-
 Jahre-Teenie-Films ab. Hinter der schrillen Oberfläche offenbart sich ein 
 irrwitziges Politmusical\, mit dem Waters jeglicher Ausgrenzung vermeintli
 cher Minderheiten (Dicke\, Farbige\, Unterschicht) einen deftigen Tritt vo
 rs Schienbein verpasst – deutlich effektiver und unterhaltsamer als der er
 hobene Zeigefinger. Hairspray ist übrigens der letzte Film von Schauspiele
 rin und Drag-Queen Divine.\n\nJohn Waters zum 80.\n\nJohn Waters wurde am 
 22. April 1946 in Baltimore als Sohn katholischer Eltern geboren. In der S
 chule scharte er bereits eine Gruppe um sich\, die sein Kunstverständnis t
 eilte: Die „Dreamlanders“\, wie sich Cast und Crew fortan nannten\, wurden
  mit John Watersʼ ersten Langfilmen „Multiple Maniacs“\, „Pink Flamingos“ 
 und „Female Trouble“ zu Ikonen. Einer seiner Stars war Harris Glenn Milste
 ad\, besser bekannt als Divine. \n\nDie Filme von John Waters erlangten gr
 oße Underground-Berühmtheit und trugen maßgeblich zur Entwicklung des Midn
 ight-Movie-Formats bei. Seine größten Vorbilder waren Rainer Werner Fassbi
 nder\, Ingmar Bergman\, Herschell Gordon Lewis und William Castle. Abseits
  des guten Geschmacks kreierte der selbst ernannte „Schmuddelkönig von Hol
 lywood“ Filme\, die bewusst das bisherige Kinoverständnis infrage stellten
  und durch zahlreiche Tabubrüche die Zensur provozierten. Dies gelang ihm 
 stets mit beißendem Humor und einer scharfsinnigen\, hintergründigen Insze
 nierung. Seine Themen haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren
 .\n\n\nLand: USA\nJahr: 1988\nRegie: John Waters\nDarsteller: Divine\, Ric
 ki Lake\, Deborah Harry\, Jerry Stiller\, Sonny Bono\nLänge: 92 Min.\nSpra
 che: Englisch\nSprachformat: Originalfassung mit deutschen Untertiteln\nFS
 K: ab 6
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