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DESCRIPTION:Nachdem ihr an Weihnachten statt High Heels nur Pantoffeln gesc
 henkt werden\, verlässt die egozentrische Teenager-Göre Dawn Davenport wut
 entbrannt das Elternhaus\, nur um kurz darauf von einem schmierigen Autofa
 hrer vergewaltigt zu werden. Schwanger und sich mit Kellnern\, Tanzen und 
 Einbrüchen über Wasser haltend trifft sie auf das modeschöpferische Ehepaa
 r Donna und Donald Dasher\, die in ihr das neue Schönheitsideal sehen: „Cr
 ime is Beauty!“ Durch immer kriminellere Handlungen und ihr durch ein Säur
 e-Attentat entstelltes Gesicht steigert sich zuerst Dawns Berühmtheit\, do
 ch auf den Höhepunkt ihrer „Karriere“ als Medienstar folgt der Fall ...\n
 \nJohn Waters rechnet in dieser Groteske schonungslos mit dem „American Wa
 y of Life“ ab\, genauso wie mit Medienrummel und dem Schönheits- und Schla
 nkheitswahn der It-Girls. Divine ist sogar in einer Doppelrolle zu sehen\,
  da sie nicht nur Dawn verkörpert\, sondern auch ihren übergewichtigen Ver
 gewaltiger Earl spielt. Geschmacklos\, laut\, vulgär und zynisch\, bekommt
  in diesem Film (im wahrsten Sinne des Wortes) jeder sein Fett weg!\n\nJoh
 n Waters zum 80.\n\nJohn Waters wurde am 22. April 1946 in Baltimore als S
 ohn katholischer Eltern geboren. In der Schule scharte er bereits eine Gru
 ppe um sich\, die sein Kunstverständnis teilte: Die „Dreamlanders“\, wie s
 ich Cast und Crew fortan nannten\, wurden mit John Watersʼ ersten Langfilm
 en „Multiple Maniacs“\, „Pink Flamingos“ und „Female Trouble“ zu Ikonen. E
 iner seiner Stars war Harris Glenn Milstead\, besser bekannt als Divine.\n
 \nDie Filme von John Waters erlangten große Underground-Berühmtheit und tr
 ugen maßgeblich zur Entwicklung des Midnight-Movie-Formats bei. Seine größ
 ten Vorbilder waren Rainer Werner Fassbinder\, Ingmar Bergman\, Herschell 
 Gordon Lewis und William Castle. Abseits des guten Geschmacks kreierte der
  selbst ernannte „Schmuddelkönig von Hollywood“ Filme\, die bewusst das bi
 sherige Kinoverständnis infrage stellten und durch zahlreiche Tabubrüche d
 ie Zensur provozierten. Dies gelang ihm stets mit beißendem Humor und eine
 r scharfsinnigen\, hintergründigen Inszenierung. Seine Themen haben bis he
 ute nichts von ihrer Aktualität verloren.\n\n\nLand: USA\nJahr: 1974\nRegi
 e: John Waters\nmit: Divine\, David Lochary\, Mink Stole\, \nMary Vivian P
 earce\, Edith Massey\nLänge: 89 Min.\nSprache: Englisch\nSprachformat: Ori
 ginalfassung ohne Untertitel\nKopienformat: 35 mm\nFSK: keine Angabe
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