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DESCRIPTION:„Seit Peckers Mutter\, die in Baltimore ein Modegeschäft für Ob
 dachlose betreibt\, ihrem Sohn eine Kamera vom Flohmarkt geschenkt hat\, g
 ibts für den Jungen kein Halten mehr: Unablässig fotografiert er\, was ihm
  vor die Linse springt: Ratten\, die in der Mülltonne übereinander herfall
 en\, lesbische Stripperinnen\, die Menschen in seiner Nachbarschaft und mi
 t Vorliebe seine Freundin Shelley\, die in einer Wäscherei arbeitet. Als e
 r die unscharfen Schwarzweißfotos im örtlichen Imbissladen ausstellt\, ahn
 t Pecker noch nicht\, dass er in Kürze zum Darling der New Yorker Kunstsze
 ne avancieren wird. Doch den einfachen Menschen in Baltimore ist die Umarm
 ung durch die schnöselige Kunstschickeria gar nicht recht ...\n\n„Pecker“ 
 ist ein witziger\, erfreulicher und sehr unterhaltsamer Film\, der nur ein
  Manko hat: Er ist zu kurz. Die Romanze zwischen Edward Furlong und Christ
 ina Ricci hätte ruhig noch etwas länger dauern können als diesen lustigen 
 Quickie in der Wahlzelle (!). Wahrscheinlich der netteste und schönste Joh
 n-Waters-Film ever. Außerdem gibt's hier eine der letzten Gelegenheiten\, 
 Christina Ricci zu sehen\, bevor sie von ihren Agenten gezwungen wurde\, m
 agersüchtig zu werden und Mainstream-Rollen anzunehmen.“ (Harald Ladstätte
 r/filmtipps.at)\n\nJohn Waters zum 80.\n\nJohn Waters wurde am 22. April 1
 946 in Baltimore als Sohn katholischer Eltern geboren. In der Schule schar
 te er bereits eine Gruppe um sich\, die sein Kunstverständnis teilte: Die 
 „Dreamlanders“\, wie sich Cast und Crew fortan nannten\, wurden mit John W
 atersʼ ersten Langfilmen „Multiple Maniacs“\, „Pink Flamingos“ und „Female
  Trouble“ zu Ikonen. Einer seiner Stars war Harris Glenn Milstead\, besser
  bekannt als Divine.\n\nDie Filme von John Waters erlangten große Undergro
 und-Berühmtheit und trugen maßgeblich zur Entwicklung des Midnight-Movie-F
 ormats bei. Seine größten Vorbilder waren Rainer Werner Fassbinder\, Ingma
 r Bergman\, Herschell Gordon Lewis und William Castle. Abseits des guten G
 eschmacks kreierte der selbst ernannte „Schmuddelkönig von Hollywood“ Film
 e\, die bewusst das bisherige Kinoverständnis infrage stellten und durch z
 ahlreiche Tabubrüche die Zensur provozierten. Dies gelang ihm stets mit be
 ißendem Humor und einer scharfsinnigen\, hintergründigen Inszenierung. Sei
 ne Themen haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.\n\n\nLand:
  USA\nJahr: 1998\nRegie: John Waters\nmit: Edward Furlong\, Christina Ricc
 i\, \nBess Armstrong\, Mark Joy\, Mink Stole\nLänge: 87 Min.\nSprache: Eng
 lisch\nSprachformat: Originalfassung mit deutschen Untertiteln\nKopienform
 at: 35 mm\nFSK: ab 12
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