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DESCRIPTION:Eine Museumspädagogin des KPZ führt durch die Ausstellung.\n\nM
 it der Ausstellung 'New York Moves' zeigt das Kunsthaus erstmals in Deutsc
 hland als Museumsausstellung zentrale Werkgruppen des Fotografen Jamel Sha
 bazz. Präsentiert werden von 24. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027 Schwarzw
 eiß- und Farbfotografien aus den frühen 1980er Jahren\, frühe Fotoalben so
 wie Publikationen des in Brooklyn\, New York\, lebenden Künstlers.\nDie Fo
 tografien von Jamel Shabazz richten ihren Blick auf Menschen aus Schwarzen
  Communities und Communities of Color in New York City. Mit kraftvollen un
 d zugleich sensiblen Porträts dokumentiert Shabazz unterschiedliche Aspekt
 e ihrer Lebensrealitäten und sozialen Zusammenhänge. Seine Fotografien str
 ahlen hohe Empathie und Nähe aus. Sie überraschen mit außergewöhnlichen Bi
 ldmomenten\nim Stadtraum und zeigen\, wie wichtig diese öffentlichen Orte 
 für die von ihm vorgestellten Personen sind. Shabazz’ Arbeiten zeugen von 
 einer tiefen Wertschätzung gegenüber seinen Protagonist*innen\, die Fotogr
 afie spiegelt ihre Offenheit und Anerkennung auf sichtbare Weise zurück. F
 ür seine Porträts\, die er zunächst thematisch in Fotoalben sammelte und d
 ie seit einigen Jahren verstärkt im Ausstellungskontext gezeigt werden\, s
 pricht Jamel Shabazz die Menschen auf der Straße\, in der Metro und in den
  Stadteilen an. Die\nBegegnungen und daraus entstehenden Bilder sind geprä
 gt von Respekt\, Neugier\, Lebensfreude und Selbstbewusstsein. Sie halten 
 besondere Momente des Alltags fest und dokumentieren die Lebenswirklichkei
 ten vorwiegend afroamerikanischer Menschen in New York.\nImmer wieder sind
  es Schwarze Communities\, die als wichtige Impulsgeber*innen für Stilentw
 icklungen wirken. In Verbindung mit Jugend- und Musikbewegungen wie Hip-Ho
 p\, Tanzformen wie Breakdance sowie modischen Ausdrucksformen in der Stree
 twear- und Graffitiszene haben sie nachhaltige kulturelle Kontexte geschaf
 fen und entscheidend geprägt. Mit seinen kompositorisch überzeugenden und 
 metaphorisch starken Fotografien fängt Jamel Shabazz seit den 1980er Jahre
 n die Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe ein. Seine Bilder treten negati
 ven\, häufig rassistisch geprägten Stereotypen bewusst entgegen. In natürl
 ichen Lichtverhältnissen aufgenommen\, entstehen\nFotografien als kraftvol
 le visuelle Dialoge\, in denen sich die Protagonist*innen selbstbewusst in
  Szene setzen.\n\n„Sich von ihm porträtieren zu lassen wurde zu einem Akt 
 der Selbstbestimmung und Selbstinszenierung: Fast alle Protagonist*innen b
 licken direkt in die Kamera und präsentieren sich stolz und selbstbewusst.
  Shabazz‘ Bilder lassen sie zu Akteur*innen werden\, die gesehen werden un
 d sich so präsentieren können\, wie sie gesehen werden möchten.“\nText Deu
 tsche Börse Photography (https://www.deutscheboersephotographyfoundation.o
 rg/de/sammeln/kuenstler/jamel-shabazz.php)\n\nNach bedeutenden Museumsauss
 tellungen in New York und Europa sowie zahlreichen internationalen Veröffe
 ntlichungen erfährt sein Werk zunehmend größere Aufmerksamkeit. In der Tra
 dition sozial engagierter Fotografie steht er unter anderem in der Nachfol
 ge von Gordon Parks. Jamel Shabazz gelingt es\, positive Lebensenergien un
 d -momente ebenso sichtbar zu machen wie die oft schwierigen gesellschaftl
 ichen Bedingungen von marginalisierten Gruppen. 2018 wurde er mit dem Prei
 s der Gordon Parks Foundation ausgezeichnet.\nZeitweise arbeitete Shabazz 
 als Sozialarbeiter im berüchtigten Gefängnis Rikers Island\, wo er Inhafti
 erten Fotografie als identitätsstiftende Ausdrucksform vermittelte. Währen
 d seines Militärdienstes war er in den 1980er Jahren in Deutschland statio
 niert.\nBegleitend zur Ausstellung ist ein umfangreiches Veranstaltungspro
 gramm für unterschiedliche Altersgruppen sowie inklusive Projekte geplant.
  Ergänzt wird dieses durch Vorträge und Workshops zur Street Photography a
 ls Genre. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Museum für Photograp
 hie Braunschweig und der Galerie Bene Taschen gezeigt.
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