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DESCRIPTION:16:15 Uhr Sonntagsführung\n\nab 18 Uhr Shake the dust™ mit Oliv
 ia Pilz-Lansley\nAnmeldung per Mail an olivia.pilzlansley@gmail.com\n\nab 
 19:30 Uhr Abschlusskonzert mit The Bottomline und Lesung Fabian Lenthe\n\n
 Mit der Ausstellung 'New York Moves' zeigt das Kunsthaus erstmals in Deuts
 chland als Museumsausstellung zentrale Werkgruppen des Fotografen Jamel Sh
 abazz. Präsentiert werden von 24. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027 Schwarz
 weiß- und Farbfotografien aus den frühen 1980er Jahren\, frühe Fotoalben s
 owie Publikationen des in Brooklyn\, New York\, lebenden Künstlers.\nDie F
 otografien von Jamel Shabazz richten ihren Blick auf Menschen aus Schwarze
 n Communities und Communities of Color in New York City. Mit kraftvollen u
 nd zugleich sensiblen Porträts dokumentiert Shabazz unterschiedliche Aspek
 te ihrer Lebensrealitäten und sozialen Zusammenhänge. Seine Fotografien st
 rahlen hohe Empathie und Nähe aus. Sie überraschen mit außergewöhnlichen B
 ildmomenten\nim Stadtraum und zeigen\, wie wichtig diese öffentlichen Orte
  für die von ihm vorgestellten Personen sind. Shabazz’ Arbeiten zeugen von
  einer tiefen Wertschätzung gegenüber seinen Protagonist*innen\, die Fotog
 rafie spiegelt ihre Offenheit und Anerkennung auf sichtbare Weise zurück. 
 Für seine Porträts\, die er zunächst thematisch in Fotoalben sammelte und 
 die seit einigen Jahren verstärkt im Ausstellungskontext gezeigt werden\, 
 spricht Jamel Shabazz die Menschen auf der Straße\, in der Metro und in de
 n Stadteilen an. Die\nBegegnungen und daraus entstehenden Bilder sind gepr
 ägt von Respekt\, Neugier\, Lebensfreude und Selbstbewusstsein. Sie halten
  besondere Momente des Alltags fest und dokumentieren die Lebenswirklichke
 iten vorwiegend afroamerikanischer Menschen in New York.\nImmer wieder sin
 d es Schwarze Communities\, die als wichtige Impulsgeber*innen für Stilent
 wicklungen wirken. In Verbindung mit Jugend- und Musikbewegungen wie Hip-H
 op\, Tanzformen wie Breakdance sowie modischen Ausdrucksformen in der Stre
 etwear- und Graffitiszene haben sie nachhaltige kulturelle Kontexte gescha
 ffen und entscheidend geprägt. Mit seinen kompositorisch überzeugenden und
  metaphorisch starken Fotografien fängt Jamel Shabazz seit den 1980er Jahr
 en die Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe ein. Seine Bilder treten negat
 iven\, häufig rassistisch geprägten Stereotypen bewusst entgegen. In natür
 lichen Lichtverhältnissen aufgenommen\, entstehen\nFotografien als kraftvo
 lle visuelle Dialoge\, in denen sich die Protagonist*innen selbstbewusst i
 n Szene setzen.\n\n„Sich von ihm porträtieren zu lassen wurde zu einem Akt
  der Selbstbestimmung und Selbstinszenierung: Fast alle Protagonist*innen 
 blicken direkt in die Kamera und präsentieren sich stolz und selbstbewusst
 . Shabazz‘ Bilder lassen sie zu Akteur*innen werden\, die gesehen werden u
 nd sich so präsentieren können\, wie sie gesehen werden möchten.“\nText De
 utsche Börse Photography (https://www.deutscheboersephotographyfoundation.
 org/de/sammeln/kuenstler/jamel-shabazz.php)\n\nNach bedeutenden Museumsaus
 stellungen in New York und Europa sowie zahlreichen internationalen Veröff
 entlichungen erfährt sein Werk zunehmend größere Aufmerksamkeit. In der Tr
 adition sozial engagierter Fotografie steht er unter anderem in der Nachfo
 lge von Gordon Parks. Jamel Shabazz gelingt es\, positive Lebensenergien u
 nd -momente ebenso sichtbar zu machen wie die oft schwierigen gesellschaft
 lichen Bedingungen von marginalisierten Gruppen. 2018 wurde er mit dem Pre
 is der Gordon Parks Foundation ausgezeichnet.\nZeitweise arbeitete Shabazz
  als Sozialarbeiter im berüchtigten Gefängnis Rikers Island\, wo er Inhaft
 ierten Fotografie als identitätsstiftende Ausdrucksform vermittelte. Währe
 nd seines Militärdienstes war er in den 1980er Jahren in Deutschland stati
 oniert.\nBegleitend zur Ausstellung ist ein umfangreiches Veranstaltungspr
 ogramm für unterschiedliche Altersgruppen sowie inklusive Projekte geplant
 . Ergänzt wird dieses durch Vorträge und Workshops zur Street Photography 
 als Genre. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Museum für Photogra
 phie Braunschweig und der Galerie Bene Taschen gezeigt.
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